27.01.2007

Präses Nikolaus Schneider hat den EKD-Zukunftskongress in Wittenberg als wichtigen Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft der evangelischen Landeskirchen in Deutschland gewürdigt. „Wir nehmen wichtige Impulse aus der Lutherstadt mit nach Hause“, sagte der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland am Mittag in Wittenberg: „In allen Diskussionsforen und Gesprächen ist der große Wille spürbar gewesen, dass wir als Kirchen der Reformation trotz der durch den demografischen Wandel weniger werdenden Einnahmen und Mitgliederzahlen erkennbar als Kirche Jesus Christi bei den Menschen bleiben wollen – mit seiner frohen Botschaft in Wort und Tat.“ Dazu, so der 59-jährige leitende Geistliche der zweitgrößten Landeskirche, habe man „den Willen, den Mut und jede Menge Fantasie“. Dies sei das Signal, das von dem Ort, an dem die Reformation durch Martin Luther 1517 ihren Anfang nahm, ausgehe. „Nun beten wir darum, dass Gott seinen Geist auch zu dem gibt, was wir in unseren Tagen an der Kirche reformieren müssen“, sagte Nikolaus Schneider.
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Qu: EKiR
Bild: EKiR
EKD-Zukunftskongress in Wittenberg:
„Wir brauchen einen Mentalitätswandel“
Evangelisch im 21. Jahrhundert
Schritte auf dem Weg zu einer "missionarischen Volkskirche":