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EMW kritisiert Impulspapier „Kirche der Freiheit“

„Weltweite Ökumene nicht berücksichtigt“

  

31.01.2007

  

Aus dem Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW) ist das Impulspapier „Kirche der Freiheit“ der EKD kritisiert worden. In einer Stellungnahme moniert EMW-Direktor Christoph Anders, dass in dem EKD-Papier eine „qualifizierte Berücksichtigung der Ökumene“ fehle. Es entstehe der Eindruck, man sei auf die weltweite ökumenische Gemeinschaft nicht angewiesen und wolle Reform-Potentiale nur bei sich selbst suchen.
Der in dem EKD-Impulspapier geforderte Mentalitätswandel erfordere es, „von den Stimmen anderer Kirchen für den eigenen Weg etwas zu hören und zu lernen“, heißt es in der EMW-Stellungnahme unter dem Titel „Hinterm eigenen Horizont geht’s weiter“. Deshalb sei es vor allem notwendig, im weiteren Diskussionsprozess Menschen aus anderen Kirchen zu beteiligen.
Anfragen stellt das EMW an den geplanten Slogan „Evangelisch in Deutschland“, weil er weder das zusammenwachsende Europa noch die zunehmende Globalisierung berücksichtige. Während das EKD-Papier den christlich-muslimischen und den christlich-jüdischen Dialog als wichtige Aufgabe beschreibe, blieben die zahlreichen Gemeinden von Zuwanderern aus anderen Erdteilen als Dialogpartner unberücksichtigt.
Im Evangelischen Missionswerk in Deutschland sind neben den landeskirchlichen Missionswerken die EKD, evangelische Freikirchen, missionarische Verbände und Einrichtungen zusammengeschlossen.

[Die EMW-Stellungnahme zum Download (pdf)]

PDF

EMW-Stellungnahme_zum_Impulspapier.pdf

80 K

 

www.kirche-der-freiheit.de / www.reformdekade.de